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Design ist Interaktion

Mit dem Plakat, dem Interface, dem Objekt oder als prozesshafter Ablauf im Raum – Betrachter·innen interagieren mit Gestaltung indem sie wahrnehmen, antippen, anfassen oder zum Ziel gelangen. Gestaltung macht neugierig oder aufmerksam, schafft Orientierung, vermittelt Information oder Emotion in digitalen oder analogen Umwelten. Demnach ist sie vermittelnde Instanz und Schnittstelle zwischen Nutzer·innen und Unternehmen, Kunde·innen und Designer·innen als Kommunikationsmittel und schlussendlich zielgerichtet als Lösung für ein spezifisches Problem.

Interaktion spielt sich aber nicht nur in der Wahrnehmung und Kommunikation mit der Zielgruppe ab, sondern auch zwischen den Projektbeteiligten. So ist es immer ein Austausch und ein Prozess, der für alle zum besten Ergebnis führt, indem man Ideen austauscht, die Perspektive wechselt, Ansätze verwirft und Neues schafft. Mit Zettel und Stift, Prototypen, digitalen Skizzen oder im Diskurs.

Dieter Rams hat in seiner Design-Philosophie unter anderem zwei Dinge beschrieben (neben den anderen acht, die alle wichtig sind): das Zusammenspiel zwischen Ästhetik und Funktion. So funktioniert das eine nicht ohne das andere, denn die reine Funktionalität berührt uns nicht, sowie das rein Ästhetische uns nichts weiter vermitteln kann. Der Wert ergibt sich aus der Interaktion beider Komponenten.

 

Kompetenzen
Konzeption, Beratung und Realisation // Markenentwicklung, Orientierungssysteme, Editorial, Typografie, Ikonografie, Infografik, Storytelling, Geschäftsberichte